Alle sprechen über Datacenter - wir auch!
Shownotes
Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Chatbots, Suchmaschinen, Streamingdienste und Cloud-Anwendungen benötigen immer mehr Rechenleistung. Doch wo werden diese Daten eigentlich verarbeitet? Und welche Auswirkungen haben große Rechenzentren auf das Stromnetz? Und macht KI alles noch viel schlimmer? In dieser Podcast-Folge ist Michael Haselauer, Geschäftsführer der Netz Oberösterreich, zu Gast und spricht über die Herausforderungen der digitalen Zukunft. Im Mittelpunkt stehen die Fragen:
- Warum entstehen derzeit weltweit so viele neue Rechenzentren?
- Welche Voraussetzungen braucht ein geeigneter Standort?
- Warum sind leistungsfähige Stromnetze für Datacenter unverzichtbar?
- Wer bezahlt den notwendigen Netzausbau?
- Welche Rolle spielen Netzbetreiber und Energielieferanten?
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00:00:04: Der Hochspannungspotkast der Netz Oberösterreich.
00:00:06: Hochspannen das rund um ihren Stromanschluss!
00:00:12: Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe des Hochspanungs-Podcasts, mein Name ist Wölfton Denck und ich bin Presse-Sprecherin der Netz-Oberösterreich und ich spreche mit Experten über das Stromnetz und ihre
00:00:20: Stromversorgung.
00:00:21: In unserem Versorgungsgebiet in Bezirk Linzland entsteht in der Gemeinde Grundstorff Österreichs größtes Data Center.
00:00:27: In Diskussionen ist es schon seit mehr als fünfzehn Jahren Aber erst in den letzten Wochen und Monaten hat die Diskussion rund um dieses Data Center so richtig fast aufgenommen.
00:00:36: Und zwar nicht nur positiv behaftet, sondern vor allem auch mit schwerwiegenden Bedenken gegen das Vorhaben.
00:00:41: Seitdem die Barger rollen, hat die Diskussion noch einmal im Turbo eingeschaut.
00:00:46: Darum sprechen plötzlich alle über Rechenzentren – und wir hier im Hochspannungs-Podcast auch!
00:00:50: Mein heutiger Gast ist mein Chef Michael Aselauer.
00:00:53: Er ist der Geschäftsführer deiner Sowus-Dreich und zuständig unter anderem für den technischen Bereich.
00:00:57: Hallo Michael, herzlich willkommen im Podcast-Studium.
00:01:14: Danke dir, Wolfgang.
00:01:41: Ja,
00:01:42: künstliche Intelligenz benötigt enorme Rechenleistung.
00:01:47: Diese Rechenleitung wird aktuell in großen Datensentern bereitgestellt.
00:01:52: Je mehr nun künstlicher Intelligenz genutzt wird, wird auch der Bedarf an die Datenverarbeitung steigen.
00:02:00: Damit steigt aber auch der bedarf an Elektrizität und natürlich an leistungsfähige Stromnetzen.
00:02:09: Die leistungsfähigen Stromnetze sind jetzt genau unser Aufgabengebiet.
00:02:14: Viele Menschen glauben mir, dass das ein Data Center ist.
00:02:16: Das ist ein großes Gebäude und viele Computer drinnen.
00:02:19: Welche Voraussetzungen braucht man denn um einen Data Center überhaupt errichten zu können?
00:02:25: Ja aufgrund unserer Erfahrung und den Gesprächen mit Projektentwicklern wissen wir folgendes Für ein Datencenter braucht es erstens einmal eine große zusammenhängende Fläche die insgesamt auch widmungsfähig ist für ein Datensenter.
00:02:39: Dann natürlich Erweiterungsmöglichkeiten, den leistungsfähigen Stromanschluss, leistungspflege Datenleitungen, das insbesondere Österreich interessant mit seiner zentralen Lage und seinen Datenknotenpunkten – die Kühlmöglichkeit.
00:02:54: eine Notstromversorgung muss auch bereitgestellt werden.
00:02:58: Wünschenswert ist immer die Möglichkeit einer Abwärmenutzung Und natürlich die Emissionen und Rückwirkungen auf die anreinende Bevölkerung, insbesondere auch Lärmentwicklungen.
00:03:09: Das klingt noch ganz viel für Anforderungen gleichzeitig.
00:03:13: Wo findet man denn solche Standorte beziehungsweise so viele Standorte?
00:03:17: Die all in diesen Kriterien entsprechend wird es ja wahrscheinlich nicht geben.
00:03:20: Ja, Digitalisierung ist eine Zukunftstechnologie.
00:03:23: Natürlich entsteht aktuell jetzt ein regelrechter Wettbewerb um leistungsfähige Standorte, die Datencenter geeignet sind.
00:03:32: Und diese Voraussetzungen finden wir auch in unserer Region?
00:03:36: Jetzt haben wir schon gehört, dass es einen ganzen Straß an Faktoren gibt die da im Ausschlag geben sein für dieses Thema.
00:03:46: oder welche Rolle spielt bei diesen vielen Faktorien letztlich das Stromnetz für so eine Standortentscheidung?
00:03:52: Ja der Stromnetze ist einmal die primäre Voraossetzung an der Infrastruktur für ein Datasenter Stromversorgung nicht in dem Leistungsmaß sichergestellt, scheidet eigentlich die Liegenschaft aus und das ist auch ein Thema, dass wir jetzt immer wieder in den Anfragen sehen.
00:04:10: Wir sind der erste Ansprechpartner weil grundsätzlich der Stromanschluss die Voraussetzung für einen Datencenter
00:04:16: ist.
00:04:16: Bleiben wir noch kurz beim Stromnetz?
00:04:18: Warum sind denn Datacenter jetzt für uns als Netzbetreiber so eine besondere Herausforderung?
00:04:24: Kann man ja sagen es ist nichts anderes als wie ein großer Stromverbraucher.
00:04:27: Nun wir erkennen schon, die angefragten Leistungen sind überdurchschnittlich hoch.
00:04:33: Darüber hinaus wünschen diese Datensender auch eine entsprechende Versorgungssicherheit was stabile Netze voraussetzt und was eigentlich positiv ist.
00:04:42: datensender haben eine eher gleichmäßige Auslastung des Stromnetzes das heißt die Menge um die Leistung passen gut zusammen was in weiterer Folge dann auch gute Netz erlöse bringen wird was allen Kunden zur Verfügung gestellt wird und eigentlich nutzen wird.
00:04:59: Weißt du auch gesprochen hast, dass diese Datacenter sehr große Leistungen haben uns ja durchgängig diese Leistungen benötigen?
00:05:07: Kann man da die Dimensionen ein bisschen einschätzen wie das bei so einem Datacentre ist?
00:05:13: Ja beim Datacenter erkunden wir uns natürlich in der Szene und bei den Experten.
00:05:21: Derzeit wird also geschätzt, dass der Bedarf an breitzustellen der Elektrizitätsleistung in etwa fünfhundert Megawatt, dass ein halbes Gigawatt ist.
00:05:30: Aktuell beantworten aber die Netzbetreiber oder haben vorliegende Anfragen im Ausmaß von sechs Gigawatten.
00:05:36: Das ist eben diese Goldgräberstimmen dieser Wettlauf um Kapazitäten denen wir jetzt gegenüberstellen und die unsere Techniker natürlich massiv beschäftigt.
00:05:47: Aber das muss man auch dazu sagen es wird gehen auch davon aus in Zukunft auch wieder Normalität eintreten wird.
00:05:55: Denn diese sechs Gigawatt, die da jetzt angefragt sind das ist so die Gesamtheit aller Kundenleistungen vom Haushalt bis zur Industrie in Oberösterreich und Niederösterreich also im nördlichen Bundesländern insgesamt.
00:06:12: Jetzt hast du gesagt dass ganz viele Projekte mit einem extrem hohen Leistungsausmaß eingefragt.
00:06:19: Können wir irgendwie abschätzen oder woran lässt sich das erkennen, ob so ein Projekt dann tatsächlich umgesetzt wird?
00:06:27: Die Goldgräberstimmung nehmen wir wahr.
00:06:29: Es scheint hier auch entsprechend hohes Investitionspotenzial und Volumen bereitgestellt zu sein von Investoren die eben im Wettlauf der Zeit sich Standorte sichern wollen.
00:06:42: Wir gehen aber davon aus dass in Zukunft auch in der Bewertung der Anfragen es eine große Rolle spielt wie weit der Investor, der Betreiber oder der Projektentwickler tatsächlich die Voraussetzungen im Zuge von Genehmigungen und konkreten Projektefortschritten auch vorlegen kann?
00:07:07: Bisher war das so, dass man gesagt hat wenn man sich nicht sicher ist ob ein Projekt kommt.
00:07:12: Dann hat man gesagt ja dann muss man mal Rheugeld einheben ein Projekt, der aber sehr Interesse bekundet.
00:07:20: Das ist bei diesen Internetkonzernen quasi im Geldschwimmen so eine Reugeil-Geld für einen Stromanschluss.
00:07:30: wahrscheinlich jetzt nicht mehr das Entscheidungskriterien, ob die ja in das Investmentgeld oder nicht?
00:07:34: Man
00:07:35: muss da wirklich ganz konkret darauf achten wie weit es der Projekt fortschlägt und das sagen wir auch.
00:07:40: Wir sehen also das Volumen an Investitions Möglichkeiten wirklich Potenzial vorhanden ist.
00:07:49: Daher müssen wir schauen, gibt es die entsprechenden Grundflächen?
00:07:52: Gibt es Übereinkommen mit den Grundeigentümern?
00:07:54: Gibts eine Widmung durch die Gemeinde?
00:07:57: haben wir die entsprechende zeitliche Abfolge auch bei der Kapazitätsbereitstellung in unserem Netz auch im vorgelagerten Netz und das ist genau zu berücksichtigen und zu konkretisieren.
00:08:08: Wir gehen auch davon aus dass diese Räuungskriterien, die wir jetzt haben nämlich First Come, First Serve auch von der Regulierungsbehörde auf den Projekt Fortschritt abgestillt wird.
00:08:20: Jetzt wird ja immer wieder diskutiert, dass das enorme Kosten für das Stromnetz verursacht und in der Diskussion hört man dann immer neuer Säkler die kommen nur zu uns weil wir zahlen ja das alle und das ist ja für denen quasi ein billiger Standort.
00:08:36: wie subventionieren das ja alles und für uns wird alles teurer.
00:08:39: Ist es tatsächlich so oder gibt's da doch andere Regelungen?
00:08:42: Das ist ein Misstrauen Das entgegengebracht wird, aber das in der Realität so ja nicht ist.
00:08:48: Wir sind streng reguliert.
00:08:50: Das heißt jeder Kunde wird gleich behandelt entsprechend seiner Größe und seiner angefragten Leistung.
00:08:56: Das heisst ein Datensenter wird genauso behandelt wie ein Industrieunternehmen, wie ein Gewerbeunternehmen – ja wie ein Haushalt, der allerdings pauschaliert ist.
00:09:05: Aber grundsätzlich ist das Master-Thinge tatsächlich was ist bereitzustellen und er hat die Anschlusskosten im entsprechenden Ausmaß zu tragen, als auch dann in weiterer Folge die anteiligen Kosten der Netzen und so.
00:09:18: Also das können wir ausschliessen, dass es da zu einer Quersubventionierung kommt, dass die Haushaltskunden den Stromanschluss für so große Datacenter zu einmessen?
00:09:28: Genau!
00:09:29: Das ist also durch die Regulierung sichergestellt und durch die gesetzlichen Rahmenbedingungen, dass hier ganz fair abgerechnet wird.
00:09:36: Hast du vielleicht ein bisschen auf diese Abrechnung, auf die Modalitäten das dann bei der Abrechnung gibt Einge und das ein bissel erklären für unsere Tour-Rennen?
00:09:46: Ja grundsätzlich gibt es das Anschluss in Geld.
00:09:50: Das darauf abschliesst.
00:09:52: was ist jetzt tatsächlich an Infrastruktur für diesen individuellen Kunden zu schaffen.
00:09:57: Das wird das Kunde erhält ein Angebot das von uns vorab kalkuliert wird.
00:10:02: dieses Angebot schließt er dann ab Und bereits vor Baubeginn, bevor wir die Bauarbeiten starten muss er anteilige Kostenzahlen üblicherweise in drei Tranchen.
00:10:13: Eine Tranche vorab eine in der Mitte des Projektfortschrittes und eine dann nach Abschluss des Projektfortschrittes.
00:10:21: Bei der Netznutzung werden natürlich sowohl die vorgelagerten Netzkosten als auch die anteiligen Betriebs- und Wartungskosten des Stromnetzes über diese Nutznutzungstarife an den Kunden verrechnet und damit die Kosten umgelegt.
00:10:36: Jetzt gibt es ja natürlich auch sehr viele, die sagen der Netzanschluss das ist ja alles gleiche wie die Stromlieferung.
00:10:44: Wo liegt denn jetzt eigentlich genau der Unterschied?
00:10:46: Und wo ist dann die Grenze zwischen Netzbetreiber oder Energielieferanten?
00:10:51: Ja wir als Netzbetrieber sind die Straßenbetreber.
00:10:54: Der Kunde selbst muss also dann schauen dass er am Markt ein Auto, ein voll bedanktes Auto bekommt.
00:11:00: Das ist dann die Stromlieferung.
00:11:02: und da muss man natürlich auch ganz klar sagen bei diesen Größenordnungen und bei diesen internationalen Konzernen wird natürlich die Beschaffung im Binnenmarkt stattfinden also in ganz Europa.
00:11:14: Man kann nicht sagen dass hier der österreichische Markt leer gekauft wird sondern das sind Konzerne mit entsprechender Einkaufs- und Beschaffungskompetenz und dort wird sicherlich die ganzen großen Anbieter in Europa werden da abgefragt um Angebote und die Bestbitter, wir gehen davon aus dass es ein Datensenter in der Beschaffung im Portfolion Lieferverträgen hat das er so dort auch dann den Bestpreis für dieses datensenter erzählt werden kann.
00:11:44: Evis du gesagt hast Wir sind der Straßenbetreiber.
00:11:49: Das was auf der Straße passiert ist jetzt nicht originär unser Geschäft.
00:11:55: vielleicht nur eine Abschätzung aus deiner Erfahrung, wird es ausreichend Strom für diese großen Datacenter geben oder laufen wir da irgendwo in einer Meigersituation?
00:12:08: Gehe ich nicht davon aus weil Stromlieferung ist ein gutes Geschäft und weiß auch immer in der Vergangenheit.
00:12:16: Wir gehen schon davon aus dass auch im europäischen Kontext das Strombedarf insgesamt gedeckt wird.
00:12:24: Es werden ja auch Kraftwerksprojekte nach wie vor forciert und Erzeugungskapazitäten forciet, wir in Österreich fokussieren uns sehr stark auf den Erneuerbaren.
00:12:35: Absolut jetzt im Vordergrund BV aber natürlich auch Winstädt vor der Haustür.
00:12:40: In anderen Regionen wo es diese Möglichkeiten nicht gibt wird man natürlich nach wie Vor auf konventionelle Erzeugungen auch setzen müssen insbesondere auch weil dunklen Jahreszeiten im Winter entsprechend die Erneuerbaren nur in geringen Ausmaß zur Verfügung stehen.
00:13:01: Wir nennen das Dug Days und hier wird es natürlich auch konventionelle Erzeugung geben, und entsprechende Leistungsbereitstellung.
00:13:10: Jetzt gibt's ja in Österreich das Erneuerebaren-Ausbauerbeschleunigungsgesetz.
00:13:16: Das ist natürlich vom Namen her schon auf die Erzeugungen abzielt.
00:13:21: Die Netzbetreiber kommen da auch, ich sage mal ran dir ein bisschen vor.
00:13:24: Aber da hat man fast die Wichtigkeit des Netzausbaus, kommt man vorher vergessen sich zu das ähnlich oder bringt es Gesetz für uns schon einen Potenzial?
00:13:35: Dass man den netzausbau schneller über die Bühne bringen kann.
00:13:39: Es gibt Ansätze dass der Netzauspau natürlich schnell über die bühne geht allerdings immer nur dann wenn es keinen Widerstand gibt.
00:13:45: also die beschleunigten Verfahren funktionieren nur dann Wenn es keinen Widerstand gibt, dann kann man wirklich abkürzen und bisherige erforderliche Genehmigungsschritte aussparen.
00:13:57: Gibt's aber einen Protest, einen Widerstand oder eine kritische Gegnerschaft?
00:14:04: Dann kommt man allerdings wieder ins Standardverfahren und wir kennen diese Auswirkungen mit der Müllviertelleitung wo jetzt schon das Genehmigungsverfahren inklusive aller Vorbereitungsmaßnahmen zehn Jahre laufen haben.
00:14:20: Alternatives Beispiel ist natürlich unsere Verbindungsleitung Strubelpfandel, die wir eigentlich von der Einreichung bis zur Genehmigung, weil es keinen Einspruch gegeben hat in wem wenigen Monaten erledigt wurde.
00:14:34: Das ist ja fast schon ein beschleunigtes Verfahren.
00:14:38: Jetzt gibt's trotzdem das Ziel Zubau und Ausbau schneller voranzubringen.
00:14:49: Und schauen wir, ob das tatsächlich so kommt?
00:14:51: Aber grundsätzlich muss man ja festhalten die Grundlage von allem dem was da passiert ist einfach dass es eine leistungsfähige Stromnetz gibt.
00:15:01: Das ist die Grundvoraussetzung.
00:15:04: Es ist aber auch eine wechselseitige Abhängigkeit.
00:15:07: Wir sehen also, dass es gerade im Übertragungsnetzbereich immer wieder zu Verzögerungen kommen.
00:15:14: Es geht im Wesentlichen darum, dass wir unsere Investitionen synchron mit dem Übertragungsnetz einsetzen.
00:15:21: Nicht vorab schon Anlagen errichten, Investitionsmittel binden für Anlagen die dann nicht genutzt werden können.
00:15:28: Wir sehen aber auch bei verschiedensten Projekten nicht nur im Datasenterbereich sondern auch in anderen Projektsbereichen das auch die Kundenprojekte Verzögerungen haben und da kommt es darauf an wenn große Investitionsmittel eingesetzt werden dass wir hier auch eine zeitliche gute Abstimmung haben mit dem Übertragungsnetz, mit den Kunden damit wir eigentlich – das ist der Idealfall alle Ausnahmen auf.
00:15:54: Das ist der ideal Fall, dass wir alle Projekte gleichzeitig in den Abschluss und in die Fertigstellung bringen.
00:16:02: Michael las uns über dieses große bekannte Data Center Projekt in Graunsdorf sprechen.
00:16:09: Da wird, wie gesagt, in der Einlättung gesagt seit einigen Wochen und Monaten fleißig gebaut.
00:16:15: Welche Rolle spielt denn die Netzroberösterreich bei diesem Projekt?
00:16:19: Die Netzrobergösterreich war eigentlich die Voraussetzung vom Stromanschluss, dass dieses Projekt dort realisiert werden kann.
00:16:25: Deshalb hat uns auch die Projektentwickler-Firma Volo II bereits im Jahr zwei Tausend Achtzehn angefragt.
00:16:35: Dort liefen die ersten Gespräche mit dem Projektentwickeler Und wir haben uns dann in den laufenden zwei Jahren auf den Projektsumfang bzw.
00:16:45: auf die vertraglichen Rahmenbedingungen geeinigt und haben dann die Verträge abgeschlossen, begonnen ein eigenes Umspannwerk in der Region Gronstdorf heißt Gronestdorf West zu errichten.
00:17:00: Der Kunde hat es auch zu hundert Prozent bezahlt.
00:17:03: Wir haben es dann in dem Jahr- und Zweiundzwanzig fertiggestellt.
00:17:06: das Umspannenwerk ist einsatz- und betriebsbereit.
00:17:10: Wir sehen jetzt, dass der Projekt Fortschritt bei Google-Konstoff entsprechend gegeben ist.
00:17:17: Wir gehen davon aus, dass wir Ende dieses Jahres am Anfang nächstes Jahres tatsächlich dann auch Elektrizität über das Umspannwerk liefern werden.
00:17:26: Wie groß ist denn der jetzt tatsächlich für diese Startercenter errichtete Stromanschluss?
00:17:32: Konkret ist also das von uns angefragt und der richtete Umspannenwerk hat eine Kapazität von Hundertfünfzig MW.
00:17:41: Konkretteres über weitere Ausbauschritte wissen wir nicht.
00:17:45: Das ist also auch das, was in der Öffentlichkeit immer wieder kursiert.
00:17:48: gibt es weiter Ausbauchschritte dort.
00:17:50: Holpotiert wird ein Ausbau bis zu fünfhundert mw.
00:17:54: Wie gehen davon aus?
00:17:56: sollte das wirklich in den Realisierungsfokus des Rächens sehen?
00:18:01: Datas sehen das kommen dass hier auch die apg mit einem eigenen zusätzlichen Anschluss seine Rolle spielen wird und Nicht alles über den Anschluster nicht so röstreich gewährleistet wird.
00:18:12: Das ist wahrscheinlich mit ein Grund, warum seitens des Betrebers den Standort so gewählt hat weil natürlich der große Netzknoten da begeht dort einen Steinwurf entfernt ist.
00:18:23: ich glaube es sind keine zwei Kilometer.
00:18:25: also da ist eine sehr große Nähe.
00:18:27: da kannst du uns noch mal sagen diese Hundert-Fußgemägerwärte das klingt jetzt sehr beeindruckend die Leistungsstärksten Kraftwerke entlang der Eins und entlang der Trauen, also nicht die Donnerkraftwerke.
00:18:44: Die haben einen Bruchteil davon, eine Leistung.
00:18:50: Was heißt denn das, wenn so ein Konzern errechnen sind?
00:18:53: Da mit Hundertfünfzig Megawatt betreibt.
00:18:55: Der Hundert-Fünfzig-Mewart, da sind wir schon noch in einer Größenordnung von einem Industrieunternehmen.
00:19:00: Und ich bemühe da immer meine Lieblingsfreundin, das Milchmädchen um diese Größenordnungen abzuschätzen.
00:19:07: Hundert Fünfzig MW und wir haben es zuerst erwähnt.
00:19:11: Wir gehen davon aus, dass der Verbrauch von einem Datasenker, vom Rechensentrum eher bandförmig sein wird, also nahe an der Maximalleistung.
00:19:22: und wenn man davon ausgeht das ein Jahr achttausend siebenhundertsechtzig Stunden hat und wir dann sagen ja Grund, auch tausend Volllosstunden wird das in Betrieb gehen, dann sind wir eben bei einer Jahresbezugsmenge oder beim Jahresverbrauch für einen Eins Komma drei Terawatt stunden ums in Relation zu setzen.
00:19:41: Österreich verbraucht dann Elektrizität derzeit in etwa siebzig Terawattstunden im Jahr.
00:19:47: Unsere Kunden da nicht zu Österreich beziehen in etwa sechs Terawattsstunden pro Jahr, also für Oberösterreich ist das bereits eine relevante Größe.
00:19:58: Ist aber noch immer beherrschbar.
00:20:00: Gebt man dann auf größere Volumen?
00:20:02: Wir haben es schon erwähnt möglicherweise auf halbs Gigawatt weil wir dies wieder mit acht Tausend Stunden multipliziert und dann kommt man gut über vier Terawattstunden.
00:20:13: Das fällt schon immer mehr ins Gewicht, denn es macht in etwa schon zwei Drittel des Verbrauchs unserer oberösterreichischen Kunden von der Industrie bis zum Haushalt raus.
00:20:26: Gibt ja diese Diskussion oder wird die Diskussion um den Datacenter so schnell nicht zu Ende sein?
00:20:33: Wenn du jetzt diese ganzen Argumente pro und kantra ein bisschen abwägst Was sind denn deine persönlichen, ich sage mal, Tech-Geways und zentralen Botschaften?
00:20:46: Wo müsste man den einhaken damit wir in Zukunft mit dieser Data Center gut umgehen können als Netzbetreiber.
00:20:52: Und da heißt das Gesellschaft in Österreich?
00:20:55: Ja, wenn jemand auch schon ganz interessante Phänomene war.
00:20:59: Auf der einen Seite gibt es diese ganz großen Projekte die auch in der Öffentlichkeit massiv präsent sind und man muss davon ausgehen dass sich Dateninfrastruktur, künstliche Intelligenz immer mehr auch zu kritischer Infrastruktur entwickelt.
00:21:18: Wir sehen, grob bei diesem Großprojekt von US-amerikanischen Investoren und Betreibern natürlich auch gewisse Signalwirkungen – wir haben die Datenhochheit!
00:21:29: Wir haben die Datenherrschaft!
00:21:31: Auch verholen Sie in Europa Erlangen.
00:21:34: Das ist für uns ein Wegruf und eine Aufforderung für die Branche auch mit österreichischen und europäischen Projekten hier nicht hinvertreffen zu kommen, sondern diese Technologie ebenfalls anzukurbeln für unsere Zwecke.
00:21:51: Ein anderes Beispiel ist wir kennen auch Entwickler die gehen weg von diesen großartigen mächtigen Standorten, sondern gehen davon aus dass sie mehrere Standorte in kleinerer Dimensionierung errichten, die miteinander kommunizieren Das Datenverarbeitung eher dezentralisieren, damit aber auch Redundanzen schaffen und robuster werden.
00:22:20: Ähnlich wie Netzbetreiber ihre Netze entwickeln in Minus-Einsicherheit.
00:22:25: Entsprechende Ringschlüsse und Redundanzen schaffen.
00:22:29: vielleicht ist es auch ein zukünftiger Weg.
00:22:31: Aber wir sehen ganz klar hier wird gezeigt hier ist künstliche Intelligenz Hier ist entsprechendes Datenpotenzial scheint auch ein gewollter Markt auftritt zu sein.
00:22:43: Ja, Michael, ich sag danke für diese interessanten Einblicke die wir jetzt sogar mal in die Projektentwicklung gekriegt haben und in das konkrete Projekt des dort eben im Grundstorff entsteht.
00:22:56: Wir schauen wann das Projekt dann soweit ist dass es in Betrieb geht oder wenn man mehr wissen zum Thema Erweiterungen
00:23:02: etc.,
00:23:02: dass wir uns da vielleicht noch einmal unterhalten können.
00:23:04: Danke fürs Kommen ins Podcaststudio!
00:23:07: Danke nur mal für die Möglichkeit, wir werden sehen in den nächsten Wochen und Monaten wo trennt sich das Spray vom Weizen?
00:23:13: Und wo werden Projekte tatsächlich realisieren.
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