Der erste Riesen-Speicher im Verteilernetz

Shownotes

In dieser Folge des Hochspannungspodcasts spricht Wolfgang Denk mit Andreas Ljuba, Country Manager Österreich von NGEN. Das Unternehmen errichtet in Wagenham im Bezirk Braunau den aktuell größten Batteriespeicher Oberösterreichs. Gemeinsam beleuchten sie die Rolle von batterieelektrischen Speichersystemen (BESS) im industriellen Maßstab im Energiesystem der Zukunft.

Dabei wird deutlich: Batteriespeicher sind weit mehr als große Akkus. Sie können Schwankungen aus Wind- und Sonnenenergie ausgleichen, das Stromnetz stabilisieren und wichtige Systemdienstleistungen bereitstellen. Gleichzeitig wird diskutiert, warum Speicher den Netzausbau nicht ersetzen können, sondern beide Technologien gemeinsam für die Energiewende benötigt werden.

Eine besondere Folge auch in produktions-technischer Hinsicht: Erstmals findet die Aufzeichnung in einem virtuellen Podcast-Studio statt, da aus Termingründen keine gemeinsame Aufnahme möglich war.

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00:00:04: Der Hochspannungspotkast der Netz Oberösterreich.

00:00:06: Hoch spannendes rund

00:00:08: um ihren Stromanschluss!

00:00:12: Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe des Hochspanungs-Podcasts, mein Name ist Wolfgang Denkel ich bin Presse-Sprecher der Netto-Österreich und ich spreche mit Experten über das Stromnetz und ihrer Stromversorgung.

00:00:22: Es gibt ein aktuelles Thema dass gerade vor dem Hintergrund der Transformation der Energiesysteme immer wieder besprochen wird Teilweise fundiert, Teilweise metall und unbehalten aber vor allem nie richtig umfassend.

00:00:34: Es geht um Batteriespeicher und wie diese die Energiewelt retten können.

00:00:37: Wir werden im Hochspannungs-Podcast das Thema von mehreren Zeiten mit den unterschiedlichen Experten besprechen und versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen – und Verständnis zu erzeugen!

00:00:47: Mein heutiger Gast kommt aus dem Bereich der große industriellen Energiespeicherung.

00:00:51: genau genommen ist ein Countrymanager von Enstein für Österreich.

00:00:55: Engen ist jenes Unternehmen, das im Wagenhame bzw.

00:00:57: Brauna den bislang größten Batteriespeicher des Landes errichtet.

00:01:00: Herzlich willkommen in Potsdam Studio Andreas Luba.

00:01:03: Vielen Dank für die Einladung!

00:01:21: Herr Luba vielleicht vorweg zur Standortentscheidung bevor wir ins Thema einsteigen?

00:01:26: Was hat denn den Ausschlag für den Standort Wagenham letztlich für Enchen gegeben?

00:01:33: Grundsätzlich sind es immer unterschiedliche Merkmale, die bei der Standorte Entscheidung berücksichtigt werden.

00:01:39: Vorab Machen wir natürlich immer eine Mach-Paket-Studie, wo wir schauen ist dieser Standort grundsätzlich überhaupt geeignet.

00:01:47: Im Rahmen dieser Mach- Paketstudie wird vor allem der Schall berücksichtigt weil ein Batteriespeicher Grundsätzlich also einen hohen Ansatz von Batteriespelern.

00:01:59: die emitieren natürlich auch Lärm und deswegen kann ein Batteriespeicher dieser Größenordnung wie es im Wagen haben realisiert werden sollen nicht überall in Österreich platziert werden, sondern deswegen haben wir konkret diesen Standort ausgewählt.

00:02:13: Wir werden dort natürlich einerseits die Netzkapazitäten haben und andererseits auch genügend Abstand zu den Anrheinern.

00:02:21: Das heißt, wenn man sich die Baustelle des Batteriespeichers jetzt anschaut... Man sieht natürlich die Errichtung der Container, wo die Batterien drinnen sind.

00:02:29: Man sieht aber eine Lärmschutzwand und das ist wahrscheinlich genau dieser Faktum, dass es dort einfach Schall-Emissionen gibt, die man sonst eher nicht erwarten würde?

00:02:38: Ja, es ist ein Batteriespeichern der Größenordnung, imitiert natürlich schon Schall.

00:02:43: Und es ist natürlich in urbahnen Gegend schwer, einen Batteriespeichern einer Größenordnung zu realisieren.

00:02:49: Kleinere Anlagen wie z.B.

00:02:51: in Arnundstein mit zehn Megawatt lassen sich auch in Urbahnen gingen, realisieren.

00:02:55: Aber wir reden hier doch von einem Viermal so großen Kraftwerk wie es derzeit in Anundstein steht mit dem fünfundachzehn Megawatt und das ist schon eine Hausnummer die man nicht überall in Österreich errichten kann oder darf.

00:03:08: Welche Rolle spielt denn die Nähe zur bestehenden Netzinfrastur beziehungsweise?

00:03:14: Wie wichtig sind verflügbare Flächen was ob sie für einen Flächenbedarf ist ein Batteriespeicher

00:03:19: also konkret im Wagen haben?

00:03:20: selbst für den Batteriespächer haben wir circa sieben, siebeneinhalb Tausend Quadratmeter zur Verfügung.

00:03:29: Wir sind dort in der Nähe des Umspannwerks.

00:03:32: Wir haben eine Kabeltrasse von ca.

00:03:34: dreihundert Metern.

00:03:36: Das ist natürlich wichtig weil einerseits auch die Verluste über das Kabel reduziert werden wenn die Strecke kurz ist.

00:03:42: andererseits muss man natürlich auch bei der Standortweite berücksichtigen.

00:03:46: jetzt wie viele Grundstücke muss ich mit der Kabelroute drüber?

00:03:50: Gehe ich über öffentlichen Weg oder muss ich doch über private Flächen?

00:03:56: und dementsprechend kann das natürlich dann auch kompliziert werden mit dem Einholen der Genehmigungen von den jeweiligen Eigentümern.

00:04:04: In Wagen haben konkret also die Netzeinfrastruktur, wir haben uns natürlich den Netzentwicklungsplan angesehen und haben dort natürlich entdeckt dass in Wagen am Umspannwerk massiv ausgebaut wird Und haben dort vor drei Jahren eben die Entscheidung getroffen, dass wir diesen Standort entwickeln.

00:04:19: Natürlich im Hinblick darauf, dass dort natürlich große Netzkapazitäten zur Verfügung stehen werden.

00:04:26: Es ist für euch als Speicherbetreiber die Netzkapanzität jetzt regionale Versorgung, ich sage mal in dort im Bezirk und im Rest von Oberösterreich von Bedeutung.

00:04:39: Oder spielt das auch für euch eine Rolle dass ihr dort durch die Grenzen näher, ich sag mal auch grenzüberschreitende Möglichkeiten hättet?

00:04:48: Also grundsätzlich wenn man jetzt den Strom physikalisch hernimmt, spielt es natürlich schon einer Rolle wo der Speicher platziert wird nämlich wo das Netz belastet beziehungsweise entlastet wird.

00:05:00: Das Problem, was ich hier allerdings natürlich stelle ist, dass derzeit die Regulative noch nicht so weit ist.

00:05:04: D.h.,

00:05:05: es gibt noch keine normativen Rahmenbedingungen, die sage ich einmal die Standortwahl begünstigen oder im konkreten Fall natürlich wäre der Standort interessant vor allem auch wegen der Grenzkapazitäten zu Deutschland sag ich mal der physikalischen.

00:05:22: Konkret ist es allerdings leider so das der Business Case also auch die lokale ... Netztabilisierung des Verteilernetzbetrebers, derzeit noch nicht abbildbar ist.

00:05:34: Und es sieht auch da neue Entwurf sage ich einmal, es kommen natürlich neue Business Cases.

00:05:38: die Frage ist nur welche Monetär auch vergütet werden?

00:05:42: Weil so wie zum Beispiel die Blindleistungs zur Verfügung Stellung zwar vorgesehenes im neuen Entwurf dies aber kostenlos dem Verteilernetzbetreiber also diese Dienstleistungen kostenlos erbracht werden muss.

00:05:55: Damit sind wir bei eigentlich schon beim zweiten großen Frageblock, nämlich das Geschäftsmodell des Großspeichers oder eines Speicherbetreibers und mit was einem Geschäfts-Modell ein Patrisspeicher Geld verdient.

00:06:10: Grundsätzlich ist das Geschäftsmodell relativ simpel sage ich einmal.

00:06:14: Man speichert den Strom ein wenn er an der Börse günstig ist und man speist ihn wieder aus dann wenn er teuer ist.

00:06:20: also wenn man jetzt das anhand des Beispieles der Photovoltaik heran sieht zu Mittagszeit wo die PV aus Strom produziert wo ihn vermutlich keiner braucht, nehmen wir den Strom Speichern in einen unserer Batteriespeichern und geben dann zu den Abendstunden wieder ins Netz ab.

00:06:37: Das ist so einmal das Grundsystem.

00:06:39: Wir stabilisieren das Netz aber wirklich im Sekundentakt.

00:06:44: D.h.,

00:06:45: wir betreiben unsere Speicher im Rahmen der Regelreserve vor allem in der sekundären und dererziehern.

00:06:50: Und in der sekundären Regelreserbe heißt das, dass wir alle zwei Sekunden ein Signal bekommen von Übertragungsnetzbetreibern von der APG.

00:06:57: Wo wir diesem Signal mit dem Batteriespecher nachfahren.

00:07:00: Das heisst, alle zwei Sekunden bekommen wir einen Signal.

00:07:03: Entweder müssen wir gar nichts tun, wir müssen Strom einspeisen oder wir müssen strom nehmen und dafür, dass wird diese Dienstleistung erbringen werden wir auch dementsprechend vergütet.

00:07:13: Das heißt, durch diese Antwort haben wir eine Frage schon vorweggenommen.

00:07:18: D.h.,

00:07:18: dass das ein kurz getakteter Zwei-Sekunden-Rhythmus ist.

00:07:22: wird es überwiegend automatisiert passieren und da wird kein manueller Eingriff mehr erforderlich sein für den Betrieb des Speichers?

00:07:29: Genau!

00:07:29: Also grundsätzlich passiert die Vermarktung der Batterie-Speicher vollautomatisch.

00:07:34: Wir haben diesbezüglich eine eigene Software entwickelt sind seit im europäischen Markter-aktiv, haben natürlich länderspezifisch die Software immer angepasst und von dem her also natürlich wird der Anlage vierundzwanzig sieben dreihundertfünfundsechzig Tage im Jahr von unserer Schaltwarte aus kontrolliert.

00:07:56: das heißt es ist immer jemand vor Ort.

00:07:58: Das ist allein aus rechtlichen Gründen so dass da immer jemand vorher sein muss und da reichbar ist.

00:08:03: Die Anlagen werden aber voll automatisch vermarktet.

00:08:06: Sie haben gerade die Software und die Steuerungssysteme angesprochen.

00:08:10: Welche Rolle spielen so intelligente Systeme?

00:08:13: Und setzt sie dort quasi auf Algorithmen.

00:08:15: oder seid ihr da wirklich im KI-Bereich und übergibt quasi die Betriebsführung an einen KI-Agenten?

00:08:22: Teils, teils!

00:08:24: Also wir haben ja jetzt unsere KI gestützte Software ein Jahr lang im Hintergrund getestet wo wir natürlich geschaut haben okay im Vergleich zu unseren Algotrading und manuellen Operator-Trades, wie der die KI gestützte Software performt.

00:08:43: Und wir waren überrascht weil die KI extrem gut performed hat und vor allem keine Fehler gemacht hat.

00:08:49: Deswegen haben jetzt seit circa zwei Monaten ein vollautomatisches System umgestellt wo natürlich ein Operator noch von Computer-Sitz, der das Ganze beobachtet und jederzeit eingreifen kann.

00:09:03: Wobei im Wirklichkeit die KI alles vollständig automatisch macht.

00:09:06: Die ganzen Analysen, die Forecasts, allem drum und dran, das erfolgt mittlerweile alles über die KI.

00:09:12: Das heißt es hat sich in Wagen aktuell noch in der Bauphase, ob dem Betriebsbeginn wird dann dort quasi vom Tag eins diese KI die Steuerung übernehmen oder gibt's da eine Ich sage mal Einschwingphase, wo man dann das Parallel mit dem Personalverort macht.

00:09:31: Also grundsätzlich handelt es sich um eine unbemannte Anlage.

00:09:34: Das heißt vor Ort ist kein Personal mit Ausnahme, wann die Anlage gewartet wird und die Software... also Grundsätzlich ist es schon lange gedacht dass die Software von Tag eins an vollautomatisch über die KI läuft.

00:09:49: Und wie gesagt wir haben ja mittlerweile ein relativ großes Portfolio in Österreich.

00:09:54: Es sitzt auch aus Sicherheitsgrund immer ein Trader davor, der auch wirklich schaut okay geht da wohl alles mit rechten Dingen zu.

00:10:01: Wir wissen auch wir sind uns unserer Verantwortung bewusst.

00:10:05: die Netzstabilisierung ist das höchste Gut und deswegen schauen wieder schon hin dass da auch wirklich keine Fehler passieren.

00:10:13: Jetzt gelten ja die Batteriespeicher als zentraler Baustein für die Energiewende.

00:10:19: Was bedeutet denn Aus Sicht von Engine oder was bedeuten diese?

00:10:22: zwar schlagworte die da aus, dass sie immer wieder in der Diskussion sind.

00:10:27: Aus Sicht vor Engine nämlich systemdienlich beziehungsweise netzdienlich.

00:10:31: Ja konkret bedeutet das Systemdienlicht all unsere Speihassien grundsätzlich einmal systemdientlich.

00:10:37: natürlich hatte ich Kontrolle jetzt mit ihren Katalog für Furore gesorgt und hat dafür auch viel Gengwind erhalten was jetzt wirklich Systemdienst hieß.

00:10:48: für uns als Engine Bedeutet Systemdienlichkeit, dass im Endeffekt das System nämlich als Ganzes und damit im EndeFFekt das Übertragungsnetz von den Batteriesperren unterstützt wird.

00:11:00: zur Netzstabilisierung.

00:11:02: Das ist für uns grundsätzlich ein systemdienlich.

00:11:05: Das heißt auf oberster Ebene, in dem ich im Üvertragungsnetz wird es nett stabilisiert.

00:11:09: Denn netzdienlich ist eine Ebene darunter,

00:11:12: d.h.,

00:11:13: das konkrete lokale bzw.

00:11:16: regionale Netz des Verteiler-Netzbetrebers wird entsprechend stabilisiert.

00:11:23: Man stellt sich das jetzt vor, diese Netze agieren ja untereinander unabhängig.

00:11:31: So das bedeutet es kann natürlich sein dass sie im Übertragungsnetz gerade zu viel Strom ist und dem Verteiler-Netz zu wenig Strom.

00:11:38: Das heißt es kann da natürlich sein der Sprecher gerade systemdienlich agiert aber nicht netzdienlich.

00:11:45: Und das ist die Problematik.

00:11:48: Welche Möglichkeiten hat denn der Speicher genau in solchen Situationen diese Schwankungen dann auszugleichen?

00:11:57: Grundsätzlich ist es so, dass der Speier das beste Asset für den Ausgleich der Schwankung durch eine neue Bahn.

00:12:04: Sie müssen sich jetzt nur vorstellen, machen wir ein Beispiel bei der Photovoltaikanlage.

00:12:12: Wir vermarkten ja auch große Photovoltalkanlagen wie es zum Beispiel im Fürstenfeld-Aufall ist, eine Zehmegawattanlage.

00:12:19: und jetzt stellt man sich vor da kommt eine kleine Wolke.

00:12:22: Diese Wolke verdeckt die Sonne.

00:12:24: in diesem Zeitpunkt produziert die Photovoltaik so gut wie gar nichts.

00:12:29: So fünf Minuten später oder zwei Minuten später ist diese Wolke weg und sie produziert wieder mit Zehmegawatt voll.

00:12:35: Und genau solche Schwankungen wirklich teilweise in Minuten sogar im Sekundentag Können Batteriespäher vollständig kompensieren.

00:12:44: Das schafft kein Pummspächer, kein einziges Pumspäfer.

00:12:47: nicht mal die Neuesten können so schnell reagieren wie ein Batterie-Späher.

00:12:51: Unsere Batteriespräher folgen wirklich dem Signal im Sekundentag.

00:12:56: Ich kann mich noch erinnern als wir in den ersten Anlage prekvalifiziert haben, da hat der APG uns gefragt ob das eine Simulation wäre weil sie das noch nie gesehen haben dass ein Esset so schnell dem Signal folgen kann.

00:13:13: Also von dem her, Speicher sind auf jeden Fall das essentiell dafür für die Integration der Neuerbahn ins besondere Wind- und Photovoltaik.

00:13:22: Jetzt haben Sie gesagt, dass eben die Patrisspeicher da sehr rasch und sehr zielgerichtet reagieren können.

00:13:32: würden sie sagen, dass Patrispeicher jetzt in Hinsicht auf den Netzausbau gesehen den Netzhausbau teilweise ersetzen können?

00:13:44: oder braucht es beides die Batteriespeicher und der Netzausbau letztlich?

00:13:47: Also

00:13:49: grundsätzlich würde ich sagen, dass Batteriespeicher schon eine Netzauspauer teilweise ersetzten können senkt aber immer sehr davon ab wie diese Speicher betrieben werden und wo sie angeschlossen werden.

00:13:59: Deswegen setzt auch die E-Kontrolle da an.

00:14:02: und eben auch bei der Unterscheidung also laut dem bisherigen Entwurf das System Nutzungsentgelte Grundverordnung kommt es ja auch darauf an, wo der Speicher wirklich integriert ist.

00:14:12: Ist er direkt im Übertragungsnetz integriered oder nur im Verteiler-Netz?

00:14:16: Wenn jetzt natürlich physikalisch gesehen die Last macht einen Unterschied, wo das Speicher integrierd ist und von dem her grundsätzlich ... Der Batteriespeicher kann den Netzausbau ersetzen aber ich würde sagen wenn er marktgetrieben ist, ist er eher ... Ich möchte nicht sagen schädlich für's Netz... Aber er hilft ja insofern dass man die Die Last, nämlich die Photovoltaik dann wenn sie keiner benötigt.

00:14:46: Nämlich um die Mittagszeit, dass wir diese Last verschieben in die Abendstunden.

00:14:50: Also dieser marktgetriebene Fahrweise ist ja auch irgendwie indirekt System- und Netzdienlicht.

00:14:57: Aber es kann natürlich auch sein das es Fasen gibt eben wo genau der Börsenpreis zu gewissen Zeiten In eine Richtung ausschlägt, dass man eben weder systemdienlich noch netzdienlig ist sondern eben nur marktwienlich agiert, weil ihm diese Energie irgendwo physikalisch sozusagen los geworden werden muss.

00:15:19: Jetzt haben Sie gesagt es kommt darauf an wo der Batteriespeicher angeschlossen ist und gibt's jetzt zwei Denkschulen die ansagen eigentlich ist der Batteriespeicher um das Ausgleichen der Schwankungen zu erreichen eigentlich direkt bei der Erzeugungsanlage des Allergescheiterste mit dem Nachteil, dass er halt wenig in das Netz eingreifen kann.

00:15:44: und die andere Denkschule ist so wie Sie beschrieben haben.

00:15:46: Na ja man hängt direkt im Netz und kalt unter Anfangszeichen beides bedienen.

00:15:52: Das ist jetzt wahrscheinlich ein bisschen ein Spagat wo man sich da richtigerweise dann hin platziert?

00:15:57: Ja wenn ich da vielleicht gleich einhaken darf... Ich sehe es genauso.

00:16:02: also grundsätzlich wäre natürlich eine dezentrale Lösung das was angestrebt werden soll.

00:16:07: Wir haben aber das Problem in Österreich, dass die Regulatur für dem entgegensteht.

00:16:11: Also wir haben wirklich... Wenn man jetzt an das Energiekrisengesetz denkt, also das Energie-Krisenbeitrags-Gesetz ist nicht gerade förderlich für Collocated Assets weil ich da eben das Problem habe, dass mir die Gewinne, die ganzen Übergewinne abgeschöpft werden.

00:16:28: Das heißt ein Batteriespeicher wirkt sich sogar wenn es blöd läuft nachteilig aus auf meine Erlös-Situation eben weil diese abgeschüpft.

00:16:37: Und da ist eben die Regierung vor allem gefragt, dass man dieses Ungleichgewicht auch aufhebt.

00:16:44: Wir hätten genug Anfragen für co-located Sets, wo wir sagen okay, wir bauen einen Batteriespeicher zu Wasserkraft oder einem Batteriesspeicher zur Photovoltaik.

00:16:54: Haben wir das Problem?

00:16:55: Dass wir dann bei den Gewinnern abgeschürft werden und das ist etwas, was definitiv Handlungsbedarf entsteht.

00:17:02: Jetzt haben Sie es ja schon angeschnitten, den Bedarf beider Speicherarten gibt.

00:17:09: Ich habe gesprochen auf die Größe, wo sehen Sie denn die Vorteile und Nachteile von großen bzw kleinen Batteriespeichern?

00:17:21: Also der Vorteil bei großen Batterie-Sperren wenn es richtig platziert werden nehmen sie keine Kapazitäten sag ich einmal weg von die zum Beispiel benötigt werden für Industrie oder Gewerbekunden.

00:17:34: weil das ist ja das Problem wenn man jetzt wirklich viele kleinere, zehn-zwanzig MW Speicher irgendwo platziert im Verteilernetz.

00:17:41: Da nehmen die auch irgendwie die Kapazitäten weg, die die Industrie und das Gewerbe ja vor Ort eigentlich benötigen.

00:17:48: Das heißt insofern ist es für die Wirtschaft eher von Nachteil wenn dort die Kapizität weggenommen werden und dafür aber dann wieder die Hochspannung ausgebaut wird muss und wir alle wissen wie lang es bedarf um eine Hochspanungsleitung umzurüsten zu adaptieren oder auszubauen.

00:18:05: Und von dem her, ja es sollen ein paar große zentrale Speicher gebaut werden.

00:18:12: Aber wir setzen nicht nur auf große, zentrale Speicher sondern besetzen vor allem auf Dezentralität.

00:18:18: Wir haben auch ein System entwickelt wo wir viele kleine Speicher aggregieren und mit denen das Netz auch stabilisieren können.

00:18:27: Das ist natürlich genau das was unsere Kernkompetenz liegt.

00:18:31: Sie haben gesagt, kleinere Speicher, das ist jetzt wahrscheinlich aus der Sicht eines industriellen Speicherbetreibers.

00:18:40: Seine kleine Speicher sind immer noch fünf bis zehn Megawatt, ist meine Vermutung.

00:18:47: Aus der Sicht des großen Speicher-Betreibers wie seht denn ihr die kleinen Speicher zu Hause in den Haushalten bei den Kunden?

00:18:56: Genau von denen rede ich.

00:18:58: Wir aggregieren diese kleinen Speihaubsätzen, ob es ein Fünfkw-Speiha ist oder ein Hundertkw Speihe ist und wir nehmen dieses Speicher in unser Portfolio auf, aggregieren sie zu einem großen Speihainrahmen eines virtuellen Kraftwerks und vermarkten die dann auch entsprechend.

00:19:12: Also benutzen die einerseits um unsere Portfolie zu stabilisieren andererseits auch um Regalreserve zu erbringen und da spielt das grundsätzlich keine Rolle wie groß der Speiher ist.

00:19:23: Für uns spielt die Speichergröße nur eine Rolle, ob ihr das Esset jetzt direkt vermarkten oder ob es indirekt vermarktet wird im Rahmen der Aggregation.

00:19:35: Damit kommen wir ein bisschen zu dem Technik- und Infrastrukturbereich.

00:19:40: Wann ist wer sie über einen großen Patrisspeicher informieren möchte?

00:19:46: Wie muss man sich so einen großen patrispeicher vorstellen?

00:19:49: Welche Batterietechnologie kommt dort zum Beispiel zum Einsatz?

00:19:53: Ja, also ich probiere es einfach zu halten.

00:19:56: Also man muss sich mehrere Container vorstellen so wie die auf einem Schiff, also so dieser klassischen Transportcontainer sage ich einmal, die aber ein bisschen unmodifiziert sind wo ein paar Lüfter dranhängen, wo Batteriemodule innen verbaut sind und auch Wechselrichter.

00:20:13: Also es gibt diese All-in-One-Solution, sag ich einmal, wo alles in diesen Containern verbaut ist.

00:20:18: Es gibt aber auch Lösungen, wo nur die Zählen, die Batteriezählen in den Containern verbaut sind, wo eine zusätzliche Einheit mit dem Wechselrichten dann vorne hinplatziert werden muss.

00:20:29: Und natürlich das ganze Equipment drumherum.

00:20:32: Jede Menge Mittelspannungskabel Transformatoren, die von der Mittelspannung auf die Niederspannungen wechseln.

00:20:41: Ein Schaltgebäude ist aufforderlich dann eine Mittelspanungs-Schaltanlage und gegebenenfalls so wie in Wangenheim ein ganzes Umspannwerk was wir da gebaut haben mit Hochspannungstransformaturen.

00:20:51: Das heißt vom Aussehen ist es tatsächlich so das Equipment kommt in Containern wird dort aufgestellt, wird zusammengeschlossen und ist dann eigentlich betriebsbereit?

00:21:04: Ja mehr oder weniger ja.

00:21:06: Die Batterie-Technologie, die zum Einsatz kommt, also Lithium-Eisenphosphat ist derzeit vorherrschen.

00:21:11: Wir haben die besten Erfahrungen damit.

00:21:13: sie sind auch extrem sicher.

00:21:16: Also ein Thermal Runaway ist sehr unwahrscheinlich nicht ausgeschlossen aber sehr unwahsscheinlich.

00:21:21: und natürlich wir halten ja Augen immer offen was es für neuere Technologien gibt.

00:21:30: Also dieses Seiz-Batterien etc.

00:21:32: oder Redox Flow, also da gibt es schon unterschiedliche Arten von Batterien.

00:21:37: für die Netzstabilisierung haben sich aber einfach die LFP-Paterien wie zum Eis und Fussfahrt-Patterien ausgezeichnet.

00:21:46: Welche Schutz- und Überwachungssysteme kommen dort zum Einsatz?

00:21:49: Wahrscheinlich die größte Gefahr, du hattest einfach die Brandgefahr bei diesen Batterien.

00:21:53: Also grundsätzlich wird jeder Container überwacht.

00:21:57: wir haben auch außen Branddetektoren im Verrotkameras.

00:22:01: ist das alles videoüberwacht.

00:22:03: Wir sehen natürlich auch über die Firmware, sage ich einmal welche Batterie also ob es Defekte in den einzelnen Batteriezellen gibt.

00:22:13: Also die sind wirklich das wir verbauen.

00:22:15: Tesla-Paterien haben den höchsten Standard offener Sicherheit her und von dem her Die Wahrscheinlichkeit, dass so ein A-Brent über Berlin zum Eis und Phosphat ist sehr gering.

00:22:26: Aber wie gesagt man kann das nicht ausschließen.

00:22:29: mehr brennen kann grundsätzlich alles.

00:22:31: Wie wird mit möglichen Brand- und Störfällen, wie geht man da nun damit?

00:22:35: Also Grundsätzlich wird vor Ort immer die Feuerwehr geschult.

00:22:39: also wir holen die Feuerwehre her.

00:22:42: es gibt ja auch Seiten des Testlers oder das Hersteller des Batteries gibt es einen Handbuch wo genau drin steht, wie man im Falle eines Brandes umgehen soll.

00:22:52: Welche Sicherheitsabstände einzuhalten sind ob das gelöscht werden soll oder kontrolliert abgebrannt werden soll und in der Regel muss die Feuerwehr nur umliegende Container kühlen und den Container kontrolliert abbrennen lassen.

00:23:06: Das ist jetzt in Wagenheim Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wahrscheinlich relativ auf kurzen Weg möglich nachdem direkt in der Nachbarschaft gerade das Feuerwehrhaus bauen.

00:23:19: Vielleicht noch eine Frage zum Thema Lebenstarren, weil Sie haben es gerade angeschnitten.

00:23:23: Ihr verwendet dort sehr technisch ausgereifte Batterien?

00:23:28: Wie lange halten so Batterien die Sie im Einsatz haben im System?

00:23:33: Wir gehen von mindestens fünfzehn Jahren aus also realistische Nutzungsdauer eher zwanzig Jahre.

00:23:41: Am Ende dieser Laufsitz an die Batterien dann wirklich De facto kaputt und muss man die recyceln oder gibt es für den noch ein Second Life?

00:23:49: Rein theoretisch wäre Second Life wahrscheinlich möglich.

00:23:52: Man muss sich natürlich anschauen, wie die Batteriezellen konkret aussehen also wie ihr Zustand ist.

00:23:59: aber wir haben grundsätzlich eine Vereinbarung mit Tesla.

00:24:02: Es gibt ja diese schöne Batterieverordnung auf EU-Ebene wo nach der Hersteller bzw.

00:24:07: die Impoteur die Batteriesperre wieder zurücknehmen muss.

00:24:12: Wir haben da eben eine Vereinbarung mit Tesla, wo mehr oder weniger die Kosten fürs Recycling übernommen werden.

00:24:19: Wir müssen natürlich die Container dann wieder sozusagen wegtransportieren also sozusagen dort lösen, wegkranen auf dem Transport darauf und hin zu Tesla und dann kümmert sich Tesla darum.

00:24:38: Deswegen war für uns auch ein Challenge natürlich das wir nicht Hersteller, Partnern weil bei so was diesen in zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren noch gibt und bei Tesla sind wir sehr zuversichtlich dass es Tesla auch in zwanziger Jahren noch geben wird.

00:24:53: Jetzt haben Sie es gerade angesprochen, da ist eine Patriotauschwere dann wahrscheinlich mit einem Garn relativ schnell machbar.

00:25:02: Ich habe jetzt glaube ich, wenn das jetzt richtig im Kopf auf installierte Leistung von Achtzig Megawatt am Standard.

00:25:12: Wäre theoretisch eine Aufstockung möglich oder habt ihr da Pläne für weitere Batteriespeicher, die man in der Nähe dann halt im anderen Netzteilen aufstellen könnte?

00:25:28: Also wir haben uns grundsätzlich ein weiteres Grundstück dort in der nähe gesichert wo wir natürlich auch jetzt an alle Vorbereitungen treffen.

00:25:37: Wo wir natürlich einerseits ein neues Netz- und Schlussbegehren gestellt haben, andererseits natürlich gegebenenfalls die Kapazität des Speihers auch erhöhen können.

00:25:49: Wenn natürlich auch sollte das Netz dort nicht mehr Leistungen hergeben, können wir trotzdem noch die Kapazität des Speihassers erhöhen und zum Beispiel werden wir derzeit einen zwei Stunden Speicher.

00:25:58: Das heißt ich kann den Speicher in zwei Stunden beladen und dann zwei Stunden entladen und rein theoretisch könnte man dann hergehen und die Kapenzität aufstocken dass man ihm sagt okay man hat dann eben drei Stunden Verfügbarkeit.

00:26:10: Es wird sich dann in Zukunft zeigen was für eine Richtung der Markt hindiert, was wirklich am Wirtschaftlichsten ist.

00:26:16: Zurzeit sind das jedenfalls die zwei Stundensysteme und die verbauen wir – und wir haben auch vorhin in Zukunft ein weiteres Projekt auch im Wagenhamm zu realisieren.

00:26:25: aber das ist noch, sage ich einmal, im Jahr von heute aus gesehenen Weiterferne.

00:26:34: Ihr seid sehr relativ im Finale bei der Errichtung des aktuellen Betriebsspeichers.

00:26:41: Was habt ihr für die Inbetriebnahme Datum im Auge?

00:26:44: Die Inbetriebnahme, der erste Testbetrieb soll am neunten-neunten erfolgen.

00:26:49: Das heißt relativ zeitnah in einem guten Monat

00:26:53: und

00:26:54: bis dato sieht es danach aus dass wir diesen Termin auch einhalten können.

00:27:00: also es sind keine Verzögerungen mehr in Sicht.

00:27:04: Nebenher sind wir zuversichtlich, dass wir am neunten Leif gehen und dann direkt mit der Vermarktung starten.

00:27:10: Vielleicht noch einen Abschluss in zwei Blicke in die Zukunft?

00:27:15: Aus Ihrer Sicht, welche Rolle werden so Großpatrie-Speicher in zehn oder zwanzig Jahren im Energiesystem spielen?

00:27:23: Der definitiv eine wichtige Rolle ist es, dass von den fossilen Energieträgern wegkommen vom Gas und Öl.

00:27:32: Ich meine, in Österreich steht er eh ziemlich gut da auch aufgrund der bisherigen Infrastruktur.

00:27:38: Wir haben extrem viel Wasserkraft und Batteriespeicher werden eine zentrale Rolle spielen.

00:27:44: Ohne Batteriespeicher wird eine Energiewende nicht möglich sein.

00:27:47: Die Frage ist nur wieviel Batteriespächer werden wirklich erforderlich sein um die ganzen Neuerbahnen ins Netz zu integrieren?

00:27:54: Da gibt es ja Studien dazu, die von fünf bis dreizehn Gigawattstunden im Endeffekt also fünf bis dreizehn Gigawattstunden an Gesamtspeicherkapazität benötigt werden, da sind aber dann auch die kleinen Haushaltsspeicher auch schon berücksichtigt.

00:28:10: Sofern diese dann intelligent angesteuert werden können so wie wir das tun.

00:28:14: Das heißt der Anstellung ist für euch ganz ein wesentlicher Punkt dass man mit einem Energiespeicher erfolgreich sein kann?

00:28:21: Genau also das Herzstück ist ja unsere Software-Lösung Wir sind ja ein voll vertikal integriertes Unternehmen das wirklich von der Planung und Genehmigung bis zur Ausführung, bis zum Betrieb und Wartungen.

00:28:36: Und auch die Vermarktung – alles kommt aus einem Haus, alles selbst entwickelt.

00:28:39: Also wirklich ein vollwertiges, vollvertikal integriertes Unternehmen spezialisiert auf Batterie-Speicher.

00:28:46: Vielleicht zum Abschluss noch eine weitere Frage.

00:28:49: Aus Ihrer Sicht wie schaut denn das Idealtypische Energiesystem aus in dem die Erneuerbaren dann rund um die Uhr verfügbar sein sollten?

00:28:59: Das wird grundsätzlich ein Mix sein, also ein Mix definitiv aus Batteriespeichern in Deutschland.

00:29:07: Man muss das Ganze quer durch Europa betrachten, nicht nur in Österreich, weil das Energiesystem... Wir haben ja wirklich ein großes Netz, ein europäisches Netz wo natürlich gewisse Grenzkapazitäten eine limitierende Faktor sind aber man sollte das Ganze als Einheit betrachten und Es wird ein ausgewogener Mix sein.

00:29:30: Ich glaube auch, dass natürlich Batteriespeicher spielen meiner Ansicht nach die größte Rolle.

00:29:35: Wir brauchen Bummspeicherkraftwerke, die wirklich große Mengen und große Speicherkapazität haben damit wir das klassische Loadshifting von dem Peak zu den Off-Bigzeiten ermöglichen können.

00:29:48: Da werden in weiterer Folge auch Batteriespeicher eine große Rolle spielen aber für die kurzfristige Stabilisierung sind die BatterieSpeicher unerlässlich.

00:29:56: Dann im Weiterervorgeh glaube ich auch, dass nach wie vor Atomstrom eine essentielle Quelle sein wird.

00:30:03: Vor allem wenn man bedenkt jetzt die ganzen Rechenzentren.

00:30:07: also ich glaub das es da auch zu dezentralen Lösungen kommen wird, dass gewisse Rechencentren einfach ihren eigenen Reaktor haben.

00:30:13: diese mini-Reaktoren sind da auch am Vormarsch.

00:30:16: Also ich glaube, dass die Marktreife in den nächsten fünf Jahren erreichen werden, dass man wirklich die auch flächendeckend verbauen wird, quer durch ganz Europa.

00:30:29: Es wird ohne kontinuierliche Erzeugung schwer werden.

00:30:36: Wir haben extrem viel Grundlast abgebaut in Deutschland den Atomstrom auf Null gekattet eigentlich ohne sachlicher Rechtfertigung.

00:30:47: das war Ein Riesentarat, da haben wir es rund um Fukushima, wo natürlich aus dem heraus die Entscheidung getroffen wurde, okay, Atomstrom ist böse.

00:30:56: Da müssen wir jetzt auch abdrehen was völlig überzogen war.

00:31:00: Also man hätte die Ruhe jetzt noch ein paar Jahre weiter laufen lassen können und dann schon langsam Mausch lächen bis die Technologie halt so weit gewesen wäre.

00:31:08: aber gut.

00:31:09: Ich sage mal für unser Geschäft jetzt für die Endscheine war's super weil eben dadurch die Strompreise auch entsprechend in der Höhe geschnellt sind und die Spitzen extrem gut bezahlt worden sind.

00:31:21: Aber das ist ja trotzdem für uns, sage ich mal, oder für mich persönlich nicht nachvollziehbar wie man jetzt die Kohle auch noch wegnimmt ohne entsprechend diesen Abgang zu substituieren.

00:31:33: Weil Deutschland natürlich Gaskraftwerke.

00:31:38: Es ist halt die Frage, jetzt stellt man eine Kohle ab und baut dafür ein Gigawattbereich Gaskraftwerke.

00:31:43: Ob das wirklich so für besser ist?

00:31:45: Seien wir da hingestellt Und woher soll dieses Gas auch kommen?

00:31:49: So ist wieder hergeschieft werden LNG oder doch aus Russland?

00:31:53: also das sind einige Fragen Wo ich eigentlich lieber einen Umdenken in der Politik gesehen hätte vor allem in Deutschland weil die dort schon eine extreme Lobby Richtung Gaskkraftwerke haben auch leider der Kapazitätsmarkt dahingehend ausgestaltet wurde, dass es für Batterie-Speicher eigentlich unmöglich ist da teilzunehmen.

00:32:15: Aber das ist ein anderes Kapitel.

00:32:19: Also ich würde mir generell wünschen, dass die regulative, batteriefreundlicher gestaltet wird und dass die Lobby hinter den bestehenden Systemen wie es in Österreich zum Beispiel bei den Bummspecherkraftwerken ist.

00:32:29: Wir haben ja auch eine extreme Lobby Die probiert da mit aller Kraft natürlich nach wie vor eine Differenzierung zwischen den Speihartechnologien zu schaffen.

00:32:37: Zwischen Pumpspeichern und Batteriespeichern, ob die jetzt sachlich gerechtfertigt sind oder nicht?

00:32:42: Also sei mal dahingestellten.

00:32:44: meiner Ansicht nach gibt es keinen Grund der eine Differenzierung rechtfertig zwischen Batterie-Speichern-Pumpspeicherkraftwerken Und von dem her bin ich gespannt Der Entwurf, wie in die E-Kontrolle derzeit vorsieht mit diesen Mittelfristing und langfristigen Speihanwassern eigentlich nur geschaffen wurde um bewusst Batteriespeicher zu diskriminieren.

00:33:05: Ob das dann in weiterer Folge vor den Gerichten auch standhält?

00:33:08: Ich wage es zu bezweifeln.

00:33:10: Ja Herr Lover ich sage danke für den Besuch im Podcaststudio war glaube ich noch ein interessanter Einblick und vor allem ein interesster Ausblick.

00:33:17: zum Schluss ist wahrscheinlich noch nicht alle Tageabend, aber nachdem die Verordnung hier noch nicht in Kraft getreten ist könnte sich da und dort ja nochmal ändern.

00:33:26: Und ich sage dabei einmal vielen Dank für den Besuch bei uns!

00:33:29: Danke vielmals für die Einladung.

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